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Swallows_Pressefoto 02_Carolin Bohn
Foto: Carolin Bohn

 

Wo Schwalben rückwärts fliegen…

Ein alter Mann sitzt vor einer Scheune und stützt sich auf seinen Stock. Sein Blick starr in Richtung Wald gerichtet. Sein von der Zeit gezeichnetes Gesicht und seine ehrlichen Augen sprechen eine eigene Sprache. Er sagt nichts. Er rührt sich nicht. Erst als sein Enkelsohn in seine Richtung läuft, scheint er aus einem fast meditativen Zustand zu erwachen. Ein Lächeln streift seine Lippen. Stolz erhebt er seine Hand von dem Stock, um das von der Sonne gebleichte Haar seines Enkels zu zerzausen.

Er sagt: „Bua, weißt du warum bei uns die Schwalben rückwärts fliegen?

Na, Opa“, antwortet der Enkelsohn.

Tja, unser Tal ist so eng und verlassen, dass die Schwalben rückwärts ins Tal fliegen müssen, damit sie wieder aussi kumman.

Wie alles begann….

  • Eine Gruppe kreativer Köpfe und freigeistiger MusikerInnen rund um das idyllische Wörth bei Gnas hat sich zusammengetan, um schlicht und einfach Musik zu machen.
  • Im Jahre 2006 wurde die Band „Fragments of an Empire“ gegründet. Gemeinsam mit den beiden Bands „The Red Door“ und „Brick Moon“ wurde ein Proberaum in Grabersdorf renoviert und gleichzeitig die Idee geboren, eine Auftrittsmöglichkeit für die Proberaum-Bands zu schaffen.
  • Dies war bereits Anlass genug, anno 2009 ein kleines Festival ins Leben zu rufen – und zwar in der Scheune neben dem elterlichen Heimathaus mitten im Nirgendwo, eben dort wo die Schwalben rückwärts fliegen.
  • Zunächst als Auftrittsmöglichkeit für befreundete Gruppen rund um „Fragments of an Empire“ angedacht, etablierte sich das Festival in einer kleinen, wenn auch sehr speziellen Szene alternativer MusikerInnen.
  • Beliebt machte sich das Festival vor allem durch die Gastfreundschaft der Familie Wohlgemuth (Elfi & Toni), welche mit Speis und Trank für das Wohl der BesucherInnen und MusikerInnen sorgt und dem Festival mit seinen für die Region sehr außergewöhnlichen Klängen einen gemütlichen Rahmen verleiht.

Ziele des Festivals

  • Im Fokus steht die Förderung hochwertiger und vielfältiger Musik, die sich an ein heterogenes Publikum richtet. Dabei ist die Qualität der Darbietungen vor einem reinen Unterhaltungswert gereiht.
  • In diesem kulturellen Rahmen jenseits von kommerziellen Motiven wird ein Raum geschaffen, der Kontakte zwischen unterschiedlichsten TeilnehmerInnen begünstigt.
  • Ziel ist es, Vorurteile jeglicher Art abzubauen, eine auf Respekt gegründete Akzeptanz zu vermitteln, Gruppenbilder (Herkunft, Sprache, Alter, kulturelle Hintergründe, etc.) aufzulösen und eine breit aufgestellte Integration erlebbar zu machen.
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